Rückblick 5. IRIS-Fachtagung

Dr. Ed Watzke, Wiener Methodenentwickler und Querdenker mit dem Thema:Mit dem Bauch denken, und …“  Intuitive Pfade in Mediation     

Mo, 18. Juni 2018 | Graz     Moderation: DSA Rupert Wackerle

in Kooperation mit ÖBM dem größten unabhängigen Mediationsverband Europas

Inhalt
Der Unsinn und das Mysterium – so meinte Rene Magritte – sehen auf den ersten Augenblick gleich aus. Un-Sinn, Irritation, Verwirrung, Ent-Täuschung, Verblüffen, Überraschen, aus der Bahn werfen, Muster durchbrechen, kluge Fragen stellen, blöde Antworten geben, übertreiben, untertreiben, unterstellen, bewusst miss-interpretieren etc. können, wenn nicht schon per se heilungsfördernd, den fruchtbaren Boden für eine heilsame Intervention aufbereiten. Dies umso mehr, je chronisch verfestigter, eskalierter ein Konflikt/Problem (Problemtrance) bereits geworden ist. Willkommen bei diesem funshop.

Wir neigen zu abstrakter Sprache und kommunizieren so am Herz/Bauch unserer Klienten vorbei.
Daher die Lösung: “Mit dem Bauch denken, mit dem Hirn ausscheiden”

Wir wollen die Intuition, diese Quelle innerer, tieferer Weisheit aus uns hervorsprudeln lassen! Dabei kann uns unser inneres Kind sehr behilflich sein. Kreativität wie Intuition entsteht weniger durch ein Tun denn durch Zulassen!

Humor ist die kürzeste Brücke zwischen Menschen. Lachen entspannt, verbindet, erwirbt Sympathie, schafft eine „gesunde“ Distanz zu Problemen und wirkt heilend. Was alte Volksweisheiten verschiedenster Kulturen längst wussten wird nun mehr und mehr klinisch erforscht und empirisch bewiesen. Wir wollen uns auch mit dem Humor beschäftigen, der dort beginnt, wo der Spaß aufhört …

… auf die Gefahr hin, in den fatalen Teufelskreis zu geraten: Je mehr Spaß etwas macht, umso besser entwickeln wir Fähigkeiten, umso gelungener das Werk, umso mehr Spaß bei der Arbeit usw. usw.

Ed Watzke, Dr. phil, Jahrgang 1951, Studium der Soziologie und Pädagogik an der Universität Wien, Mediator, Sozialarbeiter und Psychotherapeut; seit 1991 über 2000 Fälle vornehmlich im Tatausgleich Wien, aber auch in eigener Praxis mediiert; ist seit vielen Jahren Trainer, Supervisor und Lehrbeauftragter und beschäftigt sich mit Studien zur Verbindung von Kunst/Poesie und Wissenschaft sowie mit der Entwicklung von innovativen Ansätzen und Methoden für die Mediation.

Nicht zuletzt ist er als Autor mehrerer Bücher in Erscheinung getreten, u.a. von „Wahrscheinlich hat diese Geschichte gar nichts mit Ihnen zu tun… – Geschichten, Metaphern, Sprüche und Aphorismen in der Mediation“ (Forum Verlag Godesberg 2008) und „Äquilibristischer Tanz zwischen Welten: Auf dem Weg zu einer Transgressiven Mediation“ (Forum Verlag Godesberg 2004).